Partnerschaftsjubiläen mit passender Musik

Partnerschaftsjubiläen mit passender Musik
Werke von Komponisten aus England, Frankreich, Russland und Deutschland werden beim Konzert der Philharmonie der Nationen am 9. Oktober 2009 zu hören sei. Nicht ohne Grund. Einen Tag darauf werden drei Städtepartnerschaftsjubiläen gefeiert.
Oberursel. Musikfreunde aus der Brunnenstadt müssen in diesem Jahr nicht bis zum Dezember warten, um Justus Frantz und das Orchester der Philharmonie der Nationen genießen zu können. Denn schon am 9. Oktober ist das Orchester in der Stadthalle zu hören. Und das hat seinen guten Grund. Die Philharmonie spielt einen Tag vor der großen Jubiläumsfeier der drei Oberurseler Partnerstädte in der Stadthalle.
45 Jahre ist Oberursel mit der französischen Stadt Epinay freundschaftlich verbunden, seit 20 Jahren existiert die Partnerschaft mit der englischen Stadt Rushmoor, seit fünf Jahren die mit der russischen Stadt Lomonossow. «Uns war es wichtig, mit dem Konzert eine inhaltliche Verbindung zu den Partnerschaftsjubiläen herzustellen und dies mit einem musikalischen Highlight», sagte der Vorsitzende des Kultur- und Sportfördervereins (KfSO), Bernd Lienhard, gestern bei einer Pressekonferenz. Zwei Tage zuvor, ergänzte Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP), gebe es ebenfalls etwas zu feiern: Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) wird in seine zweite Amtszeit eingeführt.
Justus Frantz hat das Programm für das Konzert bereits festgelegt, in dem sich alle vier Partnerstädte wiederfinden sollen. England ist mit dem britischen Komponisten Benjamin Britten (1913 bis 1976) vertreten. Zu hören sein werden Ausschnitte aus Brittens Oper Peter Grimes. Deutschland wird mit Ludwig van Beethoven vertreten sein, dessen 7. Sinfonie die Philharmonie der Nationen spielen wird. Sie ist entstanden unter dem Eindruck des Frieden versprechenden Wiener Kongresses. «Eine Jubelsinfonie», wie Justus Frantz sagte.
Ganz besonders groß ist die Freude beim Maestro, dass der russische Pianist Nikolai Tokarev für das Konzert in Oberursel gewonnen wurde. Frantz vergleiche ihn gar mit dem weltberühmten chinesischen Pianisten Lang Lang. Der 26-jährige in Moskau geborene Pianist wird Tschaikowskis 1. Klavierkonzert in b-Moll spielen. Nicht von ungefähr hatte sich Franzt für Tschaikowsky als russischen Vertreter entschieden, denn der Komponist hatte viele seiner Werke in St. Petersburg uraufgeführt, dessen Vorort Städtepartner Lomonossow ist.
Auch für Frankreich hat Frantz bereits einen Komponisten im Sinn, weil aber die Verträge mit einem Solisten noch nicht unter Dach und Fach sind, ist dieser Teil des Konzertes noch nicht spruchreif.
Der besondere Dank Lienhards galt den Sponsoren wie den Stadtwerken Oberursel, der Raiffeisenbank Oberursel, dem Fotostudio Number One und dem Hotel Mövenpick, in dem die 50 Musiker der Philharmonie übernachten werden.
Eintrittskarten für das Konzert zu Preisen zwischen 24 und 44 Euro gibt es ab heute bei Frankfurt Ticket, Telefon (0 69) 1 34 04 00, und allen bekannten Vorverkaufstellen.new
Vom bis
Aus: Taunuszeitung 09.07.2009
Werke von Komponisten aus England, Frankreich, Russland und Deutschland werden beim Konzert der Philharmonie der Nationen am 9. Oktober 2009 zu hören sei. Nicht ohne Grund. Einen Tag darauf werden drei Städtepartnerschaftsjubiläen gefeiert.
Oberursel. Musikfreunde aus der Brunnenstadt müssen in diesem Jahr nicht bis zum Dezember warten, um Justus Frantz und das Orchester der Philharmonie der Nationen genießen zu können. Denn schon am 9. Oktober ist das Orchester in der Stadthalle zu hören. Und das hat seinen guten Grund. Die Philharmonie spielt einen Tag vor der großen Jubiläumsfeier der drei Oberurseler Partnerstädte in der Stadthalle.
45 Jahre ist Oberursel mit der französischen Stadt Epinay freundschaftlich verbunden, seit 20 Jahren existiert die Partnerschaft mit der englischen Stadt Rushmoor, seit fünf Jahren die mit der russischen Stadt Lomonossow. «Uns war es wichtig, mit dem Konzert eine inhaltliche Verbindung zu den Partnerschaftsjubiläen herzustellen und dies mit einem musikalischen Highlight», sagte der Vorsitzende des Kultur- und Sportfördervereins (KfSO), Bernd Lienhard, gestern bei einer Pressekonferenz. Zwei Tage zuvor, ergänzte Erster Stadtrat Dieter Rosentreter (FDP), gebe es ebenfalls etwas zu feiern: Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) wird in seine zweite Amtszeit eingeführt.
Justus Frantz hat das Programm für das Konzert bereits festgelegt, in dem sich alle vier Partnerstädte wiederfinden sollen. England ist mit dem britischen Komponisten Benjamin Britten (1913 bis 1976) vertreten. Zu hören sein werden Ausschnitte aus Brittens Oper Peter Grimes. Deutschland wird mit Ludwig van Beethoven vertreten sein, dessen 7. Sinfonie die Philharmonie der Nationen spielen wird. Sie ist entstanden unter dem Eindruck des Frieden versprechenden Wiener Kongresses. «Eine Jubelsinfonie», wie Justus Frantz sagte.
Ganz besonders groß ist die Freude beim Maestro, dass der russische Pianist Nikolai Tokarev für das Konzert in Oberursel gewonnen wurde. Frantz vergleiche ihn gar mit dem weltberühmten chinesischen Pianisten Lang Lang. Der 26-jährige in Moskau geborene Pianist wird Tschaikowskis 1. Klavierkonzert in b-Moll spielen. Nicht von ungefähr hatte sich Franzt für Tschaikowsky als russischen Vertreter entschieden, denn der Komponist hatte viele seiner Werke in St. Petersburg uraufgeführt, dessen Vorort Städtepartner Lomonossow ist.
Auch für Frankreich hat Frantz bereits einen Komponisten im Sinn, weil aber die Verträge mit einem Solisten noch nicht unter Dach und Fach sind, ist dieser Teil des Konzertes noch nicht spruchreif.
Der besondere Dank Lienhards galt den Sponsoren wie den Stadtwerken Oberursel, der Raiffeisenbank Oberursel, dem Fotostudio Number One und dem Hotel Mövenpick, in dem die 50 Musiker der Philharmonie übernachten werden.
Eintrittskarten für das Konzert zu Preisen zwischen 24 und 44 Euro gibt es ab heute bei Frankfurt Ticket, Telefon (0 69) 1 34 04 00, und allen bekannten Vorverkaufstellen.
Aus: Taunuszeitung 09.07.2009

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